Viele Millionen Frauen nehmen in den Wechseljahren Hormonersatzpräparate ein - teilweise weil sie unter starken Wechseljahrsbeschwerden leiden, teilweise weil ihr Frauenarzt ihnen einen schützenden Effekt vor Herzinfarkt, Schlaganfall oder Osteoporose versprochen hat. Neueste Studien belegen jedoch, dass das mögliche Risiko größer als der Nutzen zu sein scheint.
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Hormonersatztherapie

Das böse Erwachen aus einem schönen Traum

Viele Millionen Frauen nehmen in den Wechseljahren Hormonersatzpräparate ein - teilweise weil sie unter starken Wechseljahrsbeschwerden leiden, teilweise weil ihr Frauenarzt ihnen einen schützenden Effekt vor Herzinfarkt, Schlaganfall oder Osteoporose versprochen hat. Neueste Studien belegen jedoch, dass das mögliche Risiko größer als der Nutzen zu sein scheint. Der Traum vom Schutz vor gefährlichen Erkrankungen durch Hormone ist damit ausgeträumt - ebenso wie der von immer weiter steigenden Umsätzen mit diesen für die Pharmaindustrie lukrativen Präparaten.

Warum überhaupt Hormone?

Irgendwann im Leben einer Frau - oft im Alter von etwa 45 bis 50 Jahren - beginnt die körpereigene Hormonproduktion zu stocken, die sogenannten Wechseljahre setzen ein. Dies ist biologisch auch sinnvoll, da es offensichtlich in der Evolution keinen Vorteil bietet, wenn ältere Frauen noch Kinder gebären und aufziehen. Mit der versiegenden Hormonproduktion setzen auch verschiedene biologische Veränderungen ein, die die Frauen subjektiv belasten und objektiv gefährden können.

Während bei Männern nach dem 35. Lebensjahr die Knochendichte kontinuierlich langsam abnimmt, gibt es bei Frauen in den Wechseljahren geradezu einen Absturz der Knochendichte. Dasselbe gilt für die Fettwerte: Das Cholesterin und die Triglyceride nehmen bei beiden Geschlechtern mit steigendem Lebensalter zu. Bei Frauen kommt es aber in den Wechseljahren zu einem dramatischen Anstieg. Dieser wird auch für die deutliche Zunahme der Herzinfarkte bei Frauen verantwortlich gemacht. Was liegt näher als in der verminderten Hormonproduktion die Ursache für all diese Widrigkeiten zu suchen?

Der konsequente Schritt war dann, Frauen im Klimakterium Hormone zu geben und die Auswirkungen zu beobachten. Und tatsächlich nahm die Knochendichte langsamer ab, das Cholesterin und die Triglyceride konnten hingegen unter Hormongabe abgesenkt werden. Dazu fühlten sich die Frauen subjektiv meist deutlich besser. Typische Wechselsjahrsbeschwerden wie Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen oder gar Depressionen wurden unter Hormongabe weitaus weniger angegeben. Der Stein der Weisen schien gefunden!

Natürliche Therapie (?)

Die eingesetzten Hormone kommen in unserem Körper natürlicherweise vor (oder sind den natürlichen sehr ähnlich). Wenn diese Hormone eingenommen werden, wird damit also „nur“ etwas Natürliches nachgeahmt. Was fehlt, wird ersetzt. Wenn wir wegen Wadenkrämpfen Magnesium einnehmen, substituieren wir ja auch etwas auf ganz natürliche Weise. Hinzu kommt noch, daß das erste, im Jahre 1942 in Amerika zugelassene Hormonpräparat aus Stutenharn gewonnen worden war, also auch eine natürliche Herkunft aufwies. Auch heute gibt es noch Hormonersatzpräparate, die aus Pferdeurin gewonnen werden (die unter Tierschutzaspekten sehr bedenklichen Haltungsbedingungen von Stuten, die ständig einen Urinsammelbeutel tragen müssen, seien hier nur am Rande erwähnt). Für die Befürworter der Hormonersatztherapie (HET) ist diese Behandlung gewissermaßen die reinste Naturheilkunde: Natürliche, biologische Abläufe werden nachgeahmt und unterstützt und das auch noch mit naturähnlichen Substanzen oder solchen natürlicher Herkunft.

Kritik seitens der Naturheilkundler

Darum ist es eigentlich unverständlich, warum gerade aus den Reihen der Naturheilkundler so starke Kritik an der HET laut wurde. Die Argumentation von dieser Seite: Altern ist es etwas Natürliches. Dieser Prozess kann und sollte mit naturheilkundlichen Mitteln begleitet werden, wenn dabei Beschwerden auftreten. Eine beispielsweise 70jährige Großmutter sollte aber hormonell nicht künstlich auf dem Stand einer 30jährigen gehalten werden. Die HET wurde nämlich nicht nur dafür eingesetzt, die vorübergehenden Wechseljahrsbeschwerden (eben auch nur vorübergehend für beispielsweise fünf Jahre) zu lindern, sondern immer mehr wurde dazu übergegangen, eine lebenslange Dauertherapie zu etablieren. Das Osteoporoserisiko sollte eben auch bei Frauen weit über 70 Jahre gemindert werden, dasselbe galt für das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko. Da diese Risiken mit zunehmendem Alter progressiv zunimmt, erwartete man sich hier sogar den größten Nutzen.

Der Schuster blieb nicht bei seinen Leisten

So überschritten Gynäkologen nach und nach ihr ureigenes Fachgebiet und beschränkten sich keineswegs auf die Behandlung von Wechselsjahrsbeschwerden, sondern wurden „bessere“ Orthopäden und Kardiologen. Böse Zungen behaupten, daß die Gynäkologen dabei nicht nur von uneigennützigen Motiven bewegt waren. Eine Frau unter HET bedarf nämlich einer engmaschigeren gynäkologischen Überwachung als eine Frau ohne. Die Untersuchungsfrequenz und damit auch die Einnahmen konnten also zunehmen. Ich glaube persönlich nicht, daß dieses der Haupt- und alleinige Beweggrund für die Forderung der Gynäkologen nach flächendeckender HET war. Ich bin überzeugt, daß die meisten Gynäkologen voller Überzeugung, den betreuten Frauen etwas Gutes zu tun und Risiken vermieden zu helfen, zu dieser Behandlung geraten haben. Daß dabei noch ein vermehrter Umsatz als „Nebenwirkung“ eintrat hieß doch nichts anderes als das Gute mit dem Nützlichen zu verbinden...

Polarisierung statt differenzierter Betrachtung

Die Polarität zwischen Pro und Contra HET wurde immer stärker, die Argumentation immer einseitiger, die Auseinandersetzung immer giftiger: „Jede Frau in und nach den Wechseljahren muss Hormone bekommen!“ stand gegen die Aussage „Keine Frau sollte Hormone einnehmen, da sie unnatürliches Teufelszeug darstellen!“. Leider gab es wenig differenzierte Stellungnahmen. Von einem Endokrinologen (Facharzt für die Funktion von Drüsen und Hormonen) hörte ich - noch vor den aktuellen Studienergebnissen - sinngemäß folgendes Statement: „Ein Drittel aller Frauen in den Wechseljahren benötigt überhaupt keinen Hormonersatz, da keinerlei Beschwerden oder Risiken vorliegen. Ein Drittel aller Frauen sollte auf jeden Fall Hormone erhalten, da beispielsweise eine therapieresistente Depression oder eine Häufung starker Osteoporose in der Familie vorliegt. Bei einem Drittel der Frauen sollte man sehr gut darüber diskutieren, ob eine Therapie sinnvoll ist oder nicht.“

Über die genannten Zahlen konnte man sich damals schon streiten, heute wird dieser Endokrinologe unter dem Druck der neuen Erkenntnisse diese vielleicht selbst revidiert haben, vorbildhaft in der Diskussion finde ich jedoch das gute Abwägen der Argumente und die Betonung des Patienten im Mittelpunkt.

Was sagt eigentlich die Wissenschaft?

Wir leben heute in einem Zeitalter der Wissenschaft, welche die evidenzbasierte Medizin auf ihre Fahnen geschrieben hat. Evidenz bedeutet dabei nicht „offensichtlich“, wie es vielleicht aus der deutschen Bedeutung des Wortes „evident“ naheliegt („Es ist offensichtlich, daß Hormone den Fettstoffwechsel verbessern. Da erhöhte Fettwerte das Herzinfarktrisiko steigern, müssen Hormone zwangsläufig das Risiko senken.“). Evidenz lehnt sich dabei an das englische „evidence“ für „Beweis“ an. Es sollten also möglichst nur solche Therapien durchgeführt werden, die den Nachweis ihrer Wirksamkeit erbracht haben. Unter Wirksamkeit im engeren Sinne wird dabei aber nicht verstanden, sogenannte Surrogatparameter wie Cholesterin oder Bluthochdruck zu verbessern, sondern die Lebenserwartung oder die Lebensqualität messbar zu verbessern.

Obwohl Hormone seit Jahrzehnten eingesetzt worden waren, war ein solcher Nachweis nämlich niemals erbracht worden! Am mangelnden Geld kann es nicht gelegen haben (allein das US-Unternehmen Wyeth machte mit Hormonpräparaten im letzten Jahr mehr als zwei Milliarden Dollar Umsatz). An der Bereitschaft von Wissenschaftlern, sich dieser Fragestellung anzunehmen, kann es auch nicht gefehlt haben. So erschien vor einiger Zeit im Deutschen Ärzteblatt ein Bericht über eine sehr sorgfältig, geplante, große Studie an mehreren zehntausend Frauen in mehreren Ländern Europas. Sie sollte endgültigen Aufschluss darüber geben, welchen Nutzen und welche Risiken mit einer HET zu erwarten sind. Alles sollte gut dokumentiert, objektiv und unabhängig beurteilt werden. Das Studiendesign hatte sämtliche Prüfungen durch verschiedene Ethikkomissionen glänzend bestanden. Die Ergebnisse sollten endgültig dem oft ideologisch verbrämten Streit der unversöhnlichen Gegner in der Hormondiskussion ein wissenschaftliches Ende bereiten. Das Ende vom Lied: Die Studie kam nicht zustande, weil die Pharmaindustrie nicht mitspielte

Die entscheidende Studie

In Amerika war man schon weiter: 1992 wurde eine große Studie mit dem Ziel geplant, den Nutzen einer HET bei postmenopausalen (nach den Wechseljahren) Frauen wissenschaftlich zu untermauern. 16.000 Frauen erhielten dabei eine Östrogen-Gestagen-Kombination oder ein Placebo (Scheinmedikament). Man erwartete, daß in der Gruppe der „richtig“ behandelten Frauen weniger Herzinfarkte, Schlaganfälle, Knochenbrüche und andere Erkrankungen aufträten, die sonst im Alter gehäuft vorkommen.

Aufgrund einer Zwischenprüfung wurde diese bislang weltweit größte Studie zur Hormonthematik vom NIH (Nationales Gesundheitsinstitut der USA) vorzeitig bereits nach fünf anstelle der geplanten neun Jahre abgebrochen, da die eine Gruppe der Patientinnen statistisch signifikante Nachteile aufwies. Der Abbruchgrund war aber ein anderer als von den Wissenschaftlern und den Pharmavertretern erwartet worden war: Die Studie wurde beendet, weil die mit Hormonen behandelte Gruppe mehr Brustkrebs und Herzinfarkte aufwies als die mit Placebo behandelten Frauen!

Die Ergebnisse im Einzelnen: Von 10.000 Frauen unter Placebo waren pro Jahr 30 an Brustkrebs erkrankt, in der Hormon-Gruppe waren es jedoch ganze 38, also acht Brustkrebsfälle mehr pro Jahr pro 10.000 Frauen unter der verwendeten Östrogen-Progesteron-Kombination! Dies entspricht einer relativen Zunahme von mehr als einem Viertel. Darüber hinaus müssen von diesen 10.000 Frauen immerhin sieben mit einem zusätzlichen Herzinfarkt, acht mit einem Schlaganfall und achtzehn mit einer Thrombose rechnen. Der Nutzen von sechs vermiedenen Darmkrebsfällen und fünf Oberschenkelhalsfrakturen weniger sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, aber entscheidend ist, „daß die Nachteile die Vorteile an Häufigkeit übertreffen“, so Jacques Rossouw vom National Heart, Lung, and Blood Institute.

Nutzen Sie keine Hormone zur Vorbeugung!

Insgesamt sind die Risiken als nicht sehr hoch zu bezeichnen, jedoch muss eine von 100 Frauen unter HET mit einer schweren Nebenwirkung innerhalb von fünf Jahren Behandlung rechnen. „Nutzen Sie daher keine Östrogen-Gestagen-Präparate, um einer chronischen Erkrankung vorzubeugen!“ fordern daher Suzanne Fletcher und Grahma Colditz von der Harvard Universität in einem Kommentar im JAMA, dem amerikanischen Ärzteblatt.

Man darf sich gar nicht ausmalen, wie viele Frauen in den letzten Jahrzehnten unnötigerweise behandelt worden sind, um bestimmten Erkrankungen vermeintlich vorzubeugen, um dann genau diese und andere noch dazu vermehrt zu erleiden! Im prozessfreudigen Amerika wittern Anwälte wieder einmal fette Beute und bereiten gerade Sammelklagen mit Milliardenforderungen vor. Während gynäkologische Fachgesellschaften noch vor zwei Jahren vehement den Einsatz von Hormonen als Herzschutz forderten, müssen sie nun kleinlaut eingestehen: „Für eine langfristige Anwendung als Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die Hormonersatztherapie nicht geeignet.“

Was sagt denn das BfArM?

Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll die deutsche Bevölkerung u.a. vor Medikamenten schützen, deren Nutzen-Risiko-Verhältnis ungünstig ist. Beim Kava-Kava hat das Amt seine Pflicht auch (über)erfüllt. Hier reichten einige Dutzend Einzelfälle, die bei näherer Betrachtung keineswegs eindeutig auf ein Risikopotential von Kava-Kava hinweisen aus, um die Zulassung zu entziehen - noch dazu gegen den ausdrücklichen Rat der Kommission E, einem Gremium von ausgewiesenen Experten für pflanzliche Heilmittel, die dem Amt zuarbeitet (siehe „Freispruch für Kava-Kava“).

Bei der HET, von der bereits heute behauptet werden darf, daß sie überflüssigerweise mehrere hundert, wenn nicht tausend Krebse, Herzinfarkte, Thrombosen und Todesfälle zu verantworten hat, ist das BfArM erstaunlich zahm: „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt erscheint die Anwendung der Hormonpräparate bei ausgeprägten Wechseljahrsbeschwerden wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen für einen überschaubaren Zeitraum nach wie vor vertretbar. Sie sollte aber nur nach Ausschluss von Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ... und nicht länger als nötig erfolgen.“ Wo bleibt da der Schutz der Bevölkerung und vor allem: wo bleibt da die faire Bewertung verschiedener Arzneimittel?

Rückzugsgefechte der Pharma-Industrie

Wie reagiert die Pharma-Industrie und ein Teil der gynäkologischen Ärzteschaft angesichts der nicht nur für Frauen, sondern auch für die eigenen Umsätze bedrohlichen Erkenntnisse? Bevor sämtliche Felle wegzuschwimmen drohen, versucht man zu retten, was zu retten ist. So veröffentlicht der Berufsverband der Frauenärzte, „dass der Studienabbruch auf die Effekte der Östrogen-Gestagen-Medikation zurückzuführen“ ist, sei äußerst zweifelhaft. „Die vorgelegten Daten besitzen nur höchst eingeschränkte Relevanz für deutsche Verhältnisse.“ Und aus der deutschen Menopause-Gesellschaft ist zu vernehmen: „Die Ergebnisse der WHI-Studie lassen sich - zumindest hinsichtlich der koronaren Herzkrankheit - nicht auf die möglichen Wirkungen anderer Hormonsubstitutionspräparate übertragen.“

Mit anderen Worten: Das in Amerika verwendete Präparat mag zwar tatsächlich gefährlich sein, aber wir haben doch ganz andere Mittel und die sind ungefährlich. Für diese optimistische Annahme gibt es jedoch überhaupt keine Beweise.

Umkehr der Beweislast

Alle bisher durchgeführten Studien, die kontrolliert, randomisiert (Zufallsverteilung auf „richtige“ und Placebo-Therapie) und doppelblind - also nach den Goldstandards der medizinischen Wissenschaft - durchgeführt worden sind, sprechen gegen einen Nutzen bei der Prävention chronischer Erkrankungen. Wer behauptet, daß für „seine“ Präparate etwas anderes gilt, der muß nunmehr auch den harten Beweis dafür antreten.

Hormone zur Therapie

Wenn also die Vorbeugung von chronischen Krankheiten nicht zu gelingen scheint, können Hormone dann noch zur Therapie von Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt werden? Prinzipiell ja. Es sollte dabei aber eine sehr sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vorgenommen werden. Nur wenn starke, mit anderen Maßnahmen nicht beeinflußbare klimakterische Beschwerden vorliegen, kann eine Anzeige für eine HET gegeben sein. Wie mit naturheilkundlichen Maßnahmen oftmals eine deutliche (und risikolose) Linderung möglich ist, wird in der nächsten Ausgabe des Naturarztes vorgestellt werden.

Sollten sich Arzt und Patient nach reiflicher Überlegung für die Hormone entschieden haben, so sollte diese so kurz wie möglich sein, da die Risiken z.B. für Brustkrebs mit der Dauer der Anwendung kontinuierlich anwachsen. Was Sie auf keinen Fall tun sollten: Ihr Hormonpräparat eigenmächtig absetzen! Halten Sie Rücksprache mit Ihrem Gynäkologen und fragen Sie danach, welche Konsequenzen er aus den neuen Studien zieht und warum eine Weitergabe bei Ihnen zwingend erforderlich sein sollte. Wenn Sie den Eindruck haben, daß er die neuen Studien gar nicht zur Kenntnis nimmt oder nehmen will und er so weiter verordnen will, weil wir „es schon immer so gemacht haben, und er noch nie eine Nebenwirkung gesehen hat“, so ziehen Sie daraus die entsprechenden Konsequenzen. Lassen Sie sich nicht verrückt machen, handeln Sie ruhig und überlegt! Lassen Sie sich aber auch nicht für dumm verkaufen, sondern suchen Sie eine seriöse Beratung und folgen Sie weiterhin dem Ratschlag des Arztes Ihres Vertrauens!

Wann sind Hormone erforderlich und wann nicht:
  • Bei starken Wechseljahrsbeschwerden, die auf andere Mittel nicht ansprechen, kann eine wohlüberlegte, zeitlich beschränkte HET sinnvoll sein.
  • Bei Osteoporose streiten sich die Gelehrten noch. Auch hier gibt es mittlerweile aber wirksame naturheilkundliche und schulmedizinische Alternativen.
  • Zur Vorbeugung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen hat die HET bis auf Weiteres ausgedient. Hormone die nur zu diesem Zweck eingesetzt worden sind, sollten in Absprache mit dem Arzt umgehend abgesetzt werden.

Siehe auch Schmiedel/Augustin: Handbuch Naturheilkunde, Kap. Wechseljahrsbeschwerden, Kap. Osteoporose.

Individuelle Fragen können gern während eines stationären Aufenthaltes in unserer Inneren Abteilung oder in der naturheilkundlichen Privatambulanz geklärt werden. Weitere Informationen zu Leistungsspektrum, Kosten, Anfahrt etc. entnehmen Sie bitte
http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/Die_Abteilung_Innere_Medizin.html
http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/Innere_Ambulanz.html
http://habichtswaldklinik-ayurveda.de/index.html

Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift "Der Naturarzt". Wir danken dem Access-Verlag für die freundliche Genehmigung zum Abdruck.
www.naturarzt-access.de
 

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Dr. Volker Schmiedel

Habichtswald Klinik

Wigandstr. 1, 34131 Kassel

Telefon  0561 3108-101

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